Dezember 2019 – Zeit für Kekse

Nach wochenlangen und gefühlt nicht endenden To Dos ist es nun endlich so weit. In einigen Tagen kommt unser erster Besuch in Form von meinem Vater und seiner Frau. Der Kühlschrank ist gefüllt, Aktivitäten recherchiert und Wohnung & Terrasse duften dank´ des Weihnachtsbaumes -der die Hitze nicht so witzig findet- traumhaft nach Tanne. Der Weihnachtsstimmung steht also nichts im Wege.

Die letzten Tage der Wartezeit verkürzen wir uns unter Anderem bei einem spontanen Essen im „Maggie Joan´s“, einem absoluten Geheimtipp unter „Foodies“. Das kleine Restaurant versteckt sich hinter einer schlichten Metalltür in einer, für Singapurer Verhältnisse, schmutzigen Gasse. Da wir Glück hatten und kurzfristig noch einen Tisch bekommen hatten, genossen wir das gemütliche Ambiente mit den unverputzten Backsteinwänden, der offenen Küche und unfassbar gutem Essen.

Am Sonntag ist dann großes Keksebacken angesagt, zu dem unsere neuen Freunde Katharina & Malte uns und zwei andere Familien eingeladen haben. Trotz Sprachbarriere verstehen sich die Kinder wunderbar, zumal die deutschen Kinder unserer Freunde bereits komplett auf Englisch umspringen können, was die Verständigung untereinander wesentlich einfacher macht.

Und während die eine Hälfte der Erwachsenen versucht die Kinder davon abzuhalten auch wirklich jeden Pinsel anzulecken und zu erklären, dass die Deko ja erst auf die Kekse muss, bevor sie in den Bauch darf, sorgen Katharina und ich fließend für Teignachschub und widmen uns dem Abwasch. Leider hat auch ihre Helferin -wie die meisten- am Sonntag frei, sodass wir uns ausnahmsweise mal selber kümmern müssen. Klagen auf hohem Niveau.

Wie jeden Sonntag Abend heißt es dann bei uns: „Hawkerabend“. In dieser Woche ganz bequem in unserem „Newton Hawker“ um die Ecke, in dem übrigens auch Teile der Buchverfilmung „Crazy Rich Asians“ gedreht worden sind.

Diese liebevolle, neue Tradition haben wir direkt nach unserem Umzug in unsere neue Wohnung eingeführt. Und da unsere Perle Sonntags ebenfalls nicht da ist, bedeutet der Hawkerabend: Gutes Essen und kein Abwasch.

Generell ist das Essen in Hawkern, auch Foodcenter genannt hier Tradition. Egal aus welcher Einkommensklasse trifft man sich allabendlich um hier gut uns günstig zu essen. Mit Hilfe einer Serviettenpackung oder auch einer Versicherungskarte reserviert man sich erst einen Tisch um anschließend an den vielen Ständen sein Essen auszuwählen. Diese Art des Reservierens erinnert zwar an Berichte a´la „Deutscher auf Mallorca besetzt morgens um 6 seine Sonnenliege mit Handtuch“, funktioniert aber absolut verlässlich. Die Singapurer halten sich einfach gerne an Regeln (Was auch an den immens hohen Strafen in manchen anderen Bereichen liegen kann).

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