Unser Wochenende in Bildern – Singapur – 30.-31. Mai 2020

In unseren Samstagmorgen starten wir heute mit ausgiebigem Ausschlafen und anschließendem Kaffee im Pool. Und während wir so schön entspannen, jagt unsere Helperin die Jungs lautstark übers Condogelände: „Catch me, Catch me“ hören wir von weither Felix´ kindliche Stimme quietschen. Als die Chaos-Truppe dann kurz darauf zu Hause eintrifft, springt auch Felix jauchzend zu uns ins kühle Nass.

Gefühlte Stunden später sitzen wir erschöpft und hungrig am Frühstückstisch und machen uns über luftige Pancakes und Joghurt mit frozen Berries her. Währenddessen planscht unsere Perle eine ausgedehnte Runde mit dem giggelnden Emil im Wasser. Das breite Grinsen, als wir sie fragten, ob sie mit dem Kleinsten in den Pool gehen würde, sprach Bände. Felix hingegen isst und spielt dabei selig mit seinem neuen Häkeltopf samt Nudeln.

Ob dieses entspannten Starts und des strahlend blauen Himmels entschließen wir uns kurzerhand zu einem Ausflug.

Während die Jungs also in ihren tiefen Mittagschlaf fallen (ja, wir haben erst um 12 Uhr gefrühstückt), machen Martin und ich uns auf den Weg zu unseren Freunden K. und M., die uns netterweise ihre Fahrräder leihen. Brav halten wir Distanz, genießen die ausgiebige Plauderei mit ihnen aber sehr. So eine Fahrradübergabe ist halt hochkompliziert und benötigt mindestens die Dauer von drei, vier Themen…. Was soll man da machen.

Als wir etwas verzögert losradeln, genießen wir den Fahrtwind, der einiges an Abkühlung mit sich bringt. Und obwohl es in Singapur an Radwegen mangelt, sind wir überrascht, wie unkompliziert die Strecke auf den Fußwegen und der Straße doch zu bewältigen ist.

In kurzer Zeit umfahren wir den botanischen Garten, radeln vorbei am malerischen Dempsey Hill und durchqueren einige schöne Stadtteile. Unser Ziel ist das Holland Village, das trotz seiner etwas abgelegeneren Lage -wenn man denn in Singapur überhaupt von so etwas sprechen kann- immer wieder eine der ersten Wahl für Hinzuziehende ist.

Wir entdecken einen netten Foodcourt und einige kleine Restaurants, die wir unbedingt, wenn alles wieder öffnet, testen müssen. Insgesamt setzt sich der Stadtteil aus vielen kleinen Straßen zusammen, von der jede nah auf nah mit Shops und Gastronomie -vor allem im skandinavischen Stil- gepflastert ist. Und abgesehen von einer kleinen „Mühle“ die den besagten Foodcourt ziert, erinnert uns dieser Stadtteil mit seinen vielen kleinen Cafés und Shops ein wenig an die Hamburger Schanze.

Als wir pünktlich zum Einsetzen des im Moment beinahe täglichen Nachmittagsregens zu Hause eintreffen, werden wir mit einem strahlenden Lächeln und den Worten „Welcome to the Philipines“ begrüßt. Unsere Helferin überrascht uns heute nämlich mit Hausmannskost der etwas anderen Art: Auf philippinisch. Und was soll ich sagen, Das Chicken Afritada und auch das Sopas sind einfach nur lecker, und wir können uns schwer zusammenreißen, nicht alle Schüsseln zu leeren. Ein bisschen erinnert Ersteres witzigerweise geschmacklich an Gulasch…das mag an den Lorbeerblättern liegen, die auch aus der philippinischen Küche nicht wegzudenken sind.

Da wir nachher aber noch joggen wollen und es sich mit vollem Bauch einfach schlecht läuft, halten wir uns zurück und genießen im Anschluss auch lediglich eine Scheibe gebratene Ananas mit Zimt (meine Erfindung) als Nachtisch. Schon jetzt können wir den nächsten kulinarischen Ausflug auf die Philippinen nicht erwarten.

Nach der allabendlichen Familienstunde mit Lesen und Hörbücherhören krabbeln die Jungs ins Bett und wir schnüren unsere Sportschuhe.

Nach Runde Vier um den Goodwood Hill klatschen wir uns ab und wagen eine Fünfte der 800m langen Strecke. Zu Hause verlängern wir das Ganze dank Restenergie um eine Einheit durch den Garten und freuen uns über das Gesamtergebnis von 7,4 km. Dafür, dass das erst mein fünftes Mal joggen ist, nicht übel.

Nun heißt es aber schnell duschen und anziehen, da wir im Gegensatz zu heute früh nochmal ganz legal mit unseren Freunden K und M sprechen wollen und zum Zoomen verabredet sind. Für uns ohne Drinks, da wir (trotz des nervlichen Bedarfs dank Covid) diese Woche auf Alkohol verzichten.

Als wir wieder auf die Uhr schauen, ist es nach Mitternacht. Da morgen beide Helferinnen ihren freien Tag haben und wir daher alle früh am Morgen mit den Kindern aufstehen müssen, verabschieden wir uns und hoffen auf baldiges Wiedersehen. Ob virtuell oder nicht, es war (fast) so schön, wie ein Treffen live und in Farbe.

Den Sonntag verbringen wir im Pool und auf der genialen Fontänen-Wassermatte. Wir backen Kekse und bereiten eine Karte für Emils best Buddy vor, da dieser heute seinen ersten Geburtstag feiert. Die Überbringung erfolg ganz Covid like via Fahrstuhl: Klingeln – in den Fahrstuhl stellen – Fertig!

Am Abend essen nur die Kids die Reste des Vorabends, da wir später einen Pärchenabend geplant haben. Dafür bestellen wir schon einmal Steak, Trüffel-Pommes und Salat bei Collin´s vor. Cannot wait!

Und bevor die Jungs ins Bett fallen und wir in den Abend starten, telefonieren wir noch kurz mit ihren Paten in Schweden, deren Tag gerade erst beginnt.

Frohe Pfingsten!

(Für uns geht es morgen wieder los, da Pfingsten in Singapur nicht zu den gesetzlichen Feiertagen zählt.)

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Wenn Du wissen möchtest, wie andere Blogger ihr Wochenende verbracht haben, besuche Alex von MamastehtKopf, Kerstin von Familiengedöns oder Anke von Lächeln und Winken. Danke an Alu und Konsti von Große Köpfe für diese schöne Idee!

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